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Praktikumsbericht Berlin


Vom 22. März 2012 bis zum 6. April 2012 haben vier Lehrlinge, drei Möbelschreiner und ein Metallbauer, an einem zweiwöchigen Praktikum in Berlin teilgenommen
Die Lehrlinge besuchten als erstes mit Herrn Hilger die Knobelsdorff-Schule, wo zwei Möbelschreiner ihr Praktikum machten. Auch die Praktikumsstelle des 3. Möbelschreiners, die Tischlerei Abitare, wurde besucht und gewährte einen umfassenden Einblick in ihre Tätigkeiten. Der Metallbauer wurde in der Schmiede des Herrn Jupp Kaiser herzlich empfangen, in der er sein Praktikum machten soll.

Am Wochenende haben die Jugendlichen Berlin besichtigt. Sie waren zum Fernsehturm, haben sich die Berliner Mauer und das Brandenburger Tor angeschaut und sind ins Kino gegangen. Sie haben sich ein Spiel der Eisbären Berlin vs. Kölner Haie angeschaut. Abends haben sie das Berliner Nachtleben erkundet oder es sich gemütlich gemacht. Das Berliner Nachtleben empfanden sie als etwas ganz anderes, als bei uns in Ostbelgien.

Für den Metallbauer hieß es um halb 6 aufstehen, da er U-, S-Bahn und Bus zur Arbeit nehmen musste. Die Möbelschreiner fingen auch schon um 7 Uhr in der Knobelsdorff-Schule mit ihrem Praktikum an.

Die Arbeit der Möbelschreiner war vielseitig, sie haben Fenster von Grund auf hergestellt und die Arbeit ging ihnen nach ein paar Tagen leicht von der Hand.
Vom Zuschnitt und Fräsen mit der CNC-Maschine bis zum Verleimen, Schleifen und Anpassen der Rahmen.
Ende der Woche haben sie ihre eigenen Fehler bemerkt und verbessert.

Die Arbeit des Metallbauers war auch vielseitig, er hat Blumenkastenhalter geschmiedet, Vierkantflacheisen verschweißt und gebohrt, Gewinde mit der Hand geschnitten. Er hat einem Praktikanten, der zur gleichen Zeit Praktikum machte, geholfen einen Aschenkorb an einen Grill zu schweißen und ihn später lackiert.
Leider musste ein Lehrling wegen eines Unfalls das Praktikum früher abbrechen.

Auch am 2. Wochenende wurde das Berliner Nachtleben unsicher gemacht. Sie haben sich ein Fußballspiel der Berliner vs. Wolfsburg angeschaut, haben die Babelsberger Filmstudios besichtigt und Herr Mutluer hat ihnen Kreuzberg gezeigt.

In der zweiten Woche haben die Möbelschreiner weiter an den Fenstern gearbeitet und getestet, ob auch alles richtig hält und funktioniert und später eventuelle Korrekturen vorgenommen.

Der Metallbauer hat in der Woche mit einer ganz anderen Arbeit begonnen, als erwartet. Er hat seinem Chef an einer Baustelle geholfen und durfte mauern, sparteln und verputzen. Dennoch hat er auch mit einem Kollegen ein Paddelboot zu Wasser gelassen und am Steg Flacheisen mit Elektroden verschweißt. In den letzten Tagen hat er dann einen Schäfer geschmiedet und mit dem Halbautomat zusammengeschweißt.

Die Jugendlichen haben in das Berliner Leben reingeschnuppert, sind in einer Berliner Kneipe gewesen und haben Shoppingtouren unternommen.

Es hat den Jugendlichen sehr gut in Berlin gefallen.


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